FC Laufen

4-3

FC Bachletten 2020

07.08.2021 - 14:30 Uhr

Im Nau (Laufen)

Testspiel

Weitere Informationen folgen

Feld

25

22

33

13

19

34

14

10

8

23

99

Aufstellung

25 Tim Looby

22 Alain Dubach

33 Fionn Bumann

13 Noam Schmidhauser

19 Pascal Wohlwender

34 Milan Brupbacher

14 Benjamin Thalmann

10 Calvin Schmid (C)

8 Simon Seghezzo

23 Pablo Iselin

99 Benjamin Klemperer

Bank

3 Diego Mighali

6 Nicolas Staehelin

7 Bennett Newkirk

9 Xaver Dill

Tore FCB 2020

5' Thalmann 0:1

41' Klemperer 0:2

82' Schmid 3:3

Bemerkungen

  • Looby ist Probespieler

Spielbericht

Es wird wieder gekickt! Der Hunger auf Fussball ist bei den Bachlettener auch nach dem Aufstieg in die 4. Liga gross, da kann auch Petrus, der seine Himmelsschleusen den ganzen Match hindurch geöffnet hat, nichts entgegensetzen. Trotz der 3:4-Niederlage auswärts gegen einen starken FC Laufen kann der FC Bachletten 2020 von einer geglückten Leistung sprechen und bekommt einen Vorgeschmack auf den Cupfight vom kommenden Sonntag gegen Therwil. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten ist es der Underdog, der in der 5. Minute in Führung geht. Gekonnt schlägt Neuzugang Benjamin Thalmann eine missglückte Flanke, welche der Laufener Torhüter nur via Innenpfosten in das eigene Tor lenken kann. Was für ein Einstand für unsere neue Nummer 14! Doch der FC Laufen bleibt in der Folge die klar spielbestimmende Mannschaft, auch wenn der FCB durch längere Ballbesitzphasen und Kombinationen in der eigenen Hälfte zu glänzen vermag. Dies auch aufgrund eines weiteren Debütanten, Milan Brupbacher, welcher als Sechser mit seiner feinen Technik und Kampfbereitschaft überzeugt. Das Heimteam lässt im Laufe der ersten Halbzeit mehrere Hochkaräter liegen und scheitert immer wieder an unserem Probetorhüter Tim Looby. Nach einem seltenen Auftritt in der gegnerischen Hälfte können die 2020er sogar auf 2:0 erhöhen, da sich Sturmtank Benjamin Klemperer nach erfolgreichem Gegenpressing einen Fehlpass der Laufener erläuft und die Pille am Torhüter vorbeischiebt. Doch nur vier Zeigerumdrehungen später kommt Laufen durch einen wuchtigen Distanzschuss aus rund 20 Meter zu ihrem überfälligen ersten Treffer. Mit einer 2:1-Führung geht es in die Pause, wobei allen Akteuren bewusst ist, dass das Resultat trotz guten Phasen äusserst schmeichelhaft ist. Vor allem mit der körperbetonten Spielweise und der taktischen Disziplin des Gegners bekundet Bachletten Mühe. Die Südwestbasler kommen mit neuem Elan und taktischen Korrekturen aus der Kabine, kassieren jedoch nach nur drei Minuten den Ausgleichstreffer nach einem groben Fehler in der Hintermannschaft. Es folgt die schwächste Phase von Bachletten, kurz darauf kann der FC Laufen sogar auf 3:2 erhöhen. Danach plätschert das Spiel etwas vor sich hin. Laufen vermag ihr Pressing nicht mehr optimal durchzuziehen, worauf die Türkisfarbenen zu guten Vorstössen kommen, es letztlich aber an der Präzision mangelt. Der dritte Neue in der Startaufstellung, Pascal Wohlwender, weiss in diesem Abschnitt des Spiels mit vielen Rushs zu überzeugen. In der 82. Minute wird Kapitän Calvin Schmid, der neu die 10 tragen darf, an der Mittellinie lanciert, worauf dieser alleine auf den Torhüter zulaufen kann und den Ball locker in der linken Ecke versenkt: 3:3. Jetzt ist wieder der FC Bachletten am Drücker und sucht den Lucky Punch. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schalten die Gurken aber ungenügend um und werden dafür in der 90. Minute knallhart bestraft. Der linke Flügel des FC Laufen lässt drei Gegenspieler mit einer Finte ins Leere laufen und schliesst mit einem Kracher unhaltbar ab zum Endstand. Auch wenn der FCB den Siegestreffer in der letzten Minute hinnehmen muss, ist die Mannschaft stolz auf ihre Leistung. Der FC Laufen war bis dato ihr stärkster Gegner und gegen diesen war man in mehreren Teilen des Spiels ebenbürtig.

Wer weiss, mit einem Taktikfeinschliff und ebenso viel Glück wie in diesem Match könnte im Cup sogar eine Überraschung möglich sein. Vorerst wartet am Mittwoch der ASC Sparta-Helvetik. Es ist dies der letzte Test, bevor es ernst gilt.